Pressemitteilung 27.04.2015: Autobahnabfahrt Rangsdorf

Autobahnabfahrt Rangsdorf – Ende gut, alles gut!

Vor vielen Jahren wurde die Anschlussstelle Rangsdorf auf der Kreuzung der B 96 mit der Autobahn A10, südlicher Berliner Ring vierspurig ausgebaut. Bedauerlicherweise wurde damals trotz Protesten von Landkreis und Gemeinde Rangsdorf die Autobahnabfahrt mit zwei Abfahrten gebaut und nicht als vollständiges Kleeblatt. Diese Sparplanung rächte sich in den vergangenen Jahren. Diese Kreuzungssituation war ein ständiger Gefahrenpunkt mit vielen Unfällen. In den vergangenen Jahren von 2004 bis 2010 hat u.a. auch der Abgeordnete Klaus Bochow, gemeinsam mit dem Abgeordneten Christoph Schulze, immer wieder Druck gemacht, die Anschlussstelle Rangsdorf endlich zu einem vernünftigen Kleeblatt auszubauen, um die immense Verkehrsgefährdung durch diese schwierige Verkehrsregelung zu beenden. Auf Anfrage des Abgeordneten Schulze teilte das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung die Ministerin Frau Schneider Ende Februar 2015 mit, dass die Anschlussstelle Rangsdorf nunmehr aufgrund der hohen prognostizierten Verkehrsstärken zu einem leistungsfähigen Kleeblatt ausgebaut wird.

Der Ausbau wird entsprechend der Verkehrsentwicklung in zwei Ausbaustufen realisiert. Während die erste Ausbaustufe im September 2013 fertiggestellt wurde, wird die zweite Ausbaustufe kontinuierlich weiter vorbereitet. Das Vorhaben hat ein Kostenvolumen von 12 Mio. € und befindet sich derzeit in der verwaltungsinternen Prüfung und Genehmigungsplanung und in der Abstimmung mit dem Bund. Der Landesbetrieb für Straßenwesen hat versichert, dass die Arbeiten des Vorentwurfs der „Kleeblatt“-Lösung mit dem Landkreis Teltow-Fläming erörtert werden. Aus der Sicht des Ministeriums wird davon ausgegangen, dass im Jahr 2016 das Baurechtsverfahren eingeleitet wird und die Erlangung des Baurechts vorbereitet wird. Die Bauzeit wird dann noch einmal zwei Jahre betragen.

Hier kann man sagen: „Ende gut, alles gut!“ Aber die Frage stellt sich schon, warum man das nicht gleich am Anfang vernünftig gebaut hätte, wäre vielleicht kostengünstiger gekommen und hätte doch an vielen Stellen Unfälle und schwierige Situationen vermieden. Es wäre gut gewesen, wenn man auch die örtlichen Abgeordneten gehört hätte und nicht stumpf seine Verwaltungslinie durchgezogen hätte.


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