Pressemitteilung 08.01.2015: Die „Peanuts“ des Herrn Mehdorn

Die „Peanuts“ des Herrn Mehdorn

Am 07.01. 2015 zitiert DER SPIEGEL den scheidenden Chef der Flughafenbetreibergesellschaft FBB, Herrn Mehdorn, mit den Worten "Damit wird der Flughafen ein preiswerter Flughafen sein". Angesichts der ständig steigenden Kosten von ursprünglich 2,5 Mrd. € auf mittlerweile 5,4 Mrd. €, womit der Flughafen BER bereits jetzt mehr als 3 Mrd. € teurer ist als geplant, ist dies eine sehr euphemistische Aussage.

Im Jahr 1994 bezeichnete der damalige Chef der Deutschen Bank, Hilmar Kopper die Schadenssumme von 50 Mio. DM im Rahmen der Immobilienpleite rund um die Leipziger Mädlerpassage und den Investor Jürgen Schneider als „Peanuts“.

Es ist erschreckend, wie sehr die Inflation seit 1994 angestiegen ist, heute sind 3 Mrd. € in den Augen von Herrn Mehdorn offensichtlich eine Kleinigkeit, wie sonst kann man einen Flughafen schon jetzt unfertig mehr als doppelt so teuer ist und am Ende vermutlich mehr als dreimal so teuer sein wird, als „preiswert“ bezeichnen..

Dies ist schlicht und einfach nur ein fehlendes Verhältniss zum Wert von Steuergeld, die „kleinen Leute“ rechnen im Hundert-Euro-Bereich und müssen sehen wie sie klar kommen, die Großkopferten verplanen und verplempern im Milliardenbereich, ohne sich Gedanken machen zu müssen.


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