Polizeirevier Zossen bleibt vollständig erhalten

Am 17. Juni 2016 11:30 teilte das Ministerium des Innern und für Kommunales des Landes Brandenburg mit, dass der Minister nunmehr endlich die Entscheidung getroffen hat, dass das Polizeirevier Zossen nicht ausgehöhlt und nicht nur ein „Alibi-Polizeistandort“ bleibt, sondern ein vollwertiges und funktionstüchtiges Polizeirevier.

Wir verweisen auf die anhängende Presse-Information: „Polizeirevier Zossen bleibt vollständig erhalten“ des Ministerium des Innern und für Kommunales des Landes Brandenburg.

Es sei in diesem Zusammenhang nochmals daran erinnert, dass es ernsthafte Bestrebungen gab die Polizeiwache Zossen im Kern auszuhöhlen. Der Wach- und Wechseldienst als auch die Kriminalpolizei sollten komplett nach Ludwigsfelde verlegt werden. Das war beschlossene Sache.

Das Polizeirevier Zossen sollte nur als „Hülse“ mit ein paar Revierpolizisten erhalten bleiben. Von Regierungsseite war bereits in den vergangenen Monaten thematisiert worden, dass das Gebäude für „die paar Revierpolizisten“ dann viel zu groß sei und ein anderer Standort zur Unterbringung der Revierpolizisten gesucht und gefunden werden müsste.

Dieser ursprüngliche Plan zur Abwicklung der Polizeiwache Zossen kam im März 2016 durch eine parlamentarische Anfrage ans Tageslicht. Zugleich hatte der Innenminister bei einer Großveranstaltung in Wünsdorf zur Vorbereitung auf die dortige Erstaufnahmeeinrichtung aber versprochen, dass die Polizeiwache Zossen vollständig erhalten bliebe und sogar ggf. weiter ausgebaut und aufgestockt würde.

Nachdem diese Schließungsvorhaben im März 2016 öffentlich wurde, setzten enorme Bürgerprotest ein. Die Bürgermeisterin der Stadt Zossen, Frau Michaela Schreiber, organisierte und koordiniert den Widerstand gegen die Schließungspläne. Zudem führte sie einen einstimmigen Beschluss der Stadtverordnetenversammlung Zossen gegen diesen rot-roten Schließungsplan herbei und organisierte darüber hinaus eine groß angelegte Unterschriftensammlung an der sich nach derzeitigem Stand rund 10.000 Bürger aus der Region beteiligten.

Hier finden Sie den ursprünglichen Antrag, der von der Landesregierung abgelehnt wurde.


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